Am Sonntag, 17.05.2009, gab`s mal wieder ordentlich den Ar… nass.

Yalle und Mokelito, zwei Member aus dem Bulldog-Forum, hatten die Bulldog-Nordlichter zu `ner „rudeligen“ „Reise nach Amerika“ aufgerufen.

Nachdem erfreulich viele Leuts begeistert ihr Kommen zugesagt hatten, mussten dann doch viele vorab die Segel streichen.
Einige der Holländer und Ostfriesen waren morgens bereits so eingeregnet, dass sie es gar nicht erst auf ihren Yamaha-Bock geschafft haben.
Letztlich waren um 10 Uhr fünfzehn Mopeten am Treffpunkt in Delmenhorst aufgelaufen.

Neben mir, als einzigem Westfalen, hatten sich „der Digge aus Langenhagen“ 🙂 und  paar andere aus dem Hannoverschen Großraum und natürlich einige Ortsansässige, ein Lüneburger und gar ein „Verrückter“ aus Nordfriesland eingefunden.

Mokelito machte den Guide – da gibts doch tatsächlich ansprechende Strecken in der Norddeutschen Tiefebene, aber eben auch unendlich öde Weiten an der Küste.
Getreu dem Motto, „Kurven durcheilt man am besten indem man den Motor unter Last hält“, wurde extra direkt vor(!) bald jedem Fahrbahnknick besonders mächtig am Kabel gezogen. Die spinnen, die Flachländler!

Gerade, als es anfing richtig Spaß zu machen, ereilte uns um die Mittagszeit schließlich die befürchtete und angekündigte übermäßige Luftfeuchte.
Quasi wie so`n echtes heimisches Ostwestfalenwetter – schade drum.
Amerika und auch Rußland wurden dennoch im Handsteich genommen. Wirklich zu gewinnen gab es dort nichts, aber das Kind musste ja einen anlässlichen Namen haben und der Weg ist bekanntlich das Ziel.

Meine einsame Rückfahrt gestaltete sich dann fast wieder sonnig; das animierte schließlich noch zu einigen zusätzlichen Rückwege-Schlenkern.

 

Schee wars, dass Doggenbellen im Rudel …
aber schließlich war ich froh, das Wiehengebirge wieder gen Süden queren zu können.

Mit dem Norden ist’s wie mit den Frauen – das Vollflache ist nicht jedermanns Sache.